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Appenzeller Sennenhunde von der Schaberlhöhe

SSV, VDH, F.C.I.

HERZLICH WILLKOMMEN

Auf unserer Seite möchten wir Ihnen unsere Zuchtstätte und unsere beiden Hündinnen vorstellen

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Was kostet ein Welpe:

Eine verantwortungsvolle Hundezucht erfordert einen hohen finanziellen und zeitintensiven Einsatz. Der Züchter muss im Vorfeld bestimmte Voraussetzungen und Auflagen erfüllen, um Mitglied in einem zuchtbuchführenden Hundeverband zu werden, damit seine Welpen auch entsprechende Ahnentafeln erhalten können. Er hat bis zum ersten Wurf einiges an Vorleistung erbracht. Dazu gehören unter anderem die Kosten für die Ankörung der Hündin, Röntgen, Deckgebühr, Tierarztkosten, Gebühren für Wurfabnahme und Ahnentafeln, artgerechte Ernährung, Entwurmungen, Impfungen und schliesslich die Aufzucht der Welpen. Etwas weiter unten finden Sie ein Beispiel für die Kosten, die ein Wurf bereitet.

Zur Ahnentafel: "Echte” Papiere sollen wahrheitsgemässe Angaben enthalten, die weltweit anerkannt sind. Da aber jeder Hundezüchter und jeder Rassehundeverein Ahnentafeln ausstellen kann, besteht der derzeit einzige Schutz für den Hundekäufer darin, dass die Ahnentafel des Hundes mit den Emblemen des jeweiligen Landes (in Deutschland des VDH, in Österreich des ÖKV - Österreichischer Kynologenverband) und der F.C.I. (Fèdèration Cynologique Internationale) versehen ist. Eine Ahnentafel mit dem Siegel der F.C.I. garantiert, dass der Züchter sich an eine strenge Zuchtordnung hält, seine Zucht kontrolliert wird und dass die Würfe protokolliert und besichtigt werden. Trotzdem sollte sich der Hundekäufer ein genaues Bild über den Züchter und die Aufzucht seines zukünftigen Welpen machen.

Vorsicht beim Hundekauf ist geboten, wenn:

- Welpen weit unter dem für die Rasse üblichen Preis angeboten werden
- der Welpe günstiger angeboten wird, wenn Sie auf Papiere verzichten würden
- der Verkäufer den Hund nicht selbst gezüchtet hat
- die Mutterhündin nicht zu besichtigen ist und sie genötigt werden, sofort zu entscheiden
- der Welpe bei Übergabe unter acht Wochen alt ist
- der Welpe auf einem Parkplatz oder ähnlichem übergeben werden soll
- Welpen und Mutterhündin ausschliesslich im Zwinger oder gar im Käfig leben
- ein Welpe Durchfall hat, abgemagert und allgemein ungepflegt ist
- ein Welpe extrem ängstlich und müde ist,
- keine Papiere vorlegt werden können (Impfpässe d. Welpen, Papiere d. Eltern, Zuchtzulassung, Befunde d. Elterntiere...)

Hunde zum "Schnäppchenpreis" besitzen selten Papiere eines anerkannten Zuchtverbandes. Die Welpen stammen häufig von Hinterhof-Vermehrern oder aus illegalen Auslands-Importen. Es wurde bei der Verpaarung der Elterntiere keinerlei Wert auf Gesundheit, Wesensfestigkeit, Sozialisation und andere züchterische Aspekte gelegt. Der Kauf eines Welpen zum Dumping-Preis kann dem Welpenkäufer teuer zu stehen kommen. Hohe Tierarztrechnungen und oft ein viel zu kurzes, durch Krankheit - vor allem erblich bedingt - schwer beeinträchtigtes Hundeleben, sind keine Seltenheit.

Verzichten Sie - auch wenn es schwer fällt - auf Mitleidskäufe! Sie helfen dabei mit, unseriösen Hundehändlern das Geschäft zu verleiden und leisten damit einen echten Beitrag zum Tierschutz. Wenn Sie es dennoch tun, haben Sie zwar einem Hund ein gutes Zuhause gegeben, aber für die “Produktion” vieler weitere armer Wesen Platz geschaffen.

Wer sich mit Hunden, artgerechter Haltung und dem enormen Aufwand des Züchters näher beschäftigt, weiss, warum Welpen aus seriösen Zuchten nicht zu Billig-Preisen den Besitzer wechseln können.

Nachstehend ist beispielhaft ein Teil der Kosten, die ein Züchter für einen Wurf hat, aufgeführt (zuzüglich zu den bereits oben genannten Kosten für Ankörung der Hündin, Röntgen, Ausstellungen etc.:

    • Allgemeinuntersuchung der Hündin vor dem Deckakt incl. grossem Blutbild + Abstrich + ggf. Behandlung mit Antibiotika bei bakteriellem Befund (Abstrich)
    • Progesterontests (jeden 2. Tag) ab 7. Tag der Läufigkeit + Abstrich zur Deckzeitpunktbestimmung
    • Fahrt zum Deckrüden (meist mehrere hundert und Kilometer incl. Unterkunft im Hotel / Pension etc.
    • Deckgebühr Rüde
    • Herpesimpfung der Hündin, 2x (kurz nach dem Deckakt und ca. 2 Wochen vor dem Wurftermin)
    • Ultraschall (3.Trächtigkeitswoche) + ggf. Röntgenuntersuchung kurz vor und nach der Geburt
    • Ggf. tierärztliche Unterstützung bei der Geburt (Kaiserschnitt etc.)
    • Obduktion von Welpen bei Totgeburten o.Ä. um über Krankheiten / Erbkrankheiten die ggf. auch für den restlichen Wurf von Bedeutung sein könnten informiert zu sein
    • hochwertige Welpenmilch + Fläschchen..., im Falle des Verlustes der Zuchthündin bei der Geburt, Krankheit etc. der Welpen
    • hochwertiges Futter für die Aufzucht der Welpen sowie für die Mutterhündin
    • Wurmkuren + Impfungen der Welpen + Implantation Microchip
    • diverses Welpenspielzeug, Leinen, Halsbänder bzw. Geschirre + sonstiger Bedarf f. Wurfkiste, Auslauf...
    • Wurfabnahme durch den Zuchtwart, Eintragung ins Zuchtbuch + Ausstellung der Ahnentafeln
    • und noch vieles mehr....
  • 200 - 300 Euro  
  • 200 - 400 Euro
  • 200 - 500 Euro
  • ab 500 Euro
  • ca. 120 Euro
  • 100 - 150 Euro
  • bis 1.000 Euro
  • ca. 80 Euro/Welpe
  • ca. 40 Euro je kg Milchpulver
  • nach Wurfgrösse
  • 100 Euro / Welpe
  • 80 Euro / Welpe
  • 100 Euro / Welpe
  • .....

Dies ist nur eine Auflistung der größten “Posten” für die Aufzucht eines Wurfes. Sicherlich habe ich auch noch einige Dinge vergessen. Ebenfalls sind hier nicht die Grundanschaffungen für den ersten Wurf in einer Zuchtstätte enthalten - hierfür fallen ohne weiteres auch nochmals zwischen 1.000-2.000 Euro an - für Dinge wie z.B. die Wurfkiste + “Welpenauslauf” im Haus, ein Auslauf für den Garten + ggf. Gartenhäuschen, Sonnenschutz, Grundausstattung an Spielzeug und und und...

Ebenfalls sind keine Tierarztkosten enthalten, falls die Kleinen während der Aufzucht krank werden sollten etc. Ich könnte die Liste noch beliebig weiterführen...!

Sicherlich denkt sich jetzt der ein oder andere, dass man ja einige der genannten Untersuchungen etc. nicht machen müsste und sich dadurch auch eine Menge Geld sparen könnte. Natürlich kann man das, aber wir legen sehr viel Wert auf eine optimale tierärztliche Betreuung und wir möchten - soweit wie möglich - jedes Risiko für die Hündin und ihre Welpen ausschliessen. Wir scheuen für unsere Hündin und die Welpen weder Zeit, Mühe und Kosten. Welpen grosszuziehen, bedeutet für jeden verantwortungsbewussten Züchter - neben der grossen Freude an den heranwachsenden Hunden - im Normalfall einen 24-Stunden-Tag. Und das an sieben Tagen pro Woche, ohne ein freies Wochenende. Für uns konkret heisst das zusätzlich: Kein Urlaub, da der gesamte Jahresurlaub für die Aufzucht der Welpen genommen wird. Dieser enorme zeitliche Aufwand, lässt sich sowieso nicht einrechnen.

Hundezucht ist - wenn man alle Aufwendungen zusammenrechnet, mit Sicherheit nichts, womit man Geld verdienen, geschweige denn, seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Für einen veranwortungsbewussten Züchter, der nicht lediglich ein Vermehrer der Rasse ist, ist die Hundezucht schlichtweg nichts anderes, als ein teures Hobby. Nur, wer mit viel Optimismus und Liebe zu den Tieren züchtet, wird dies alles auf sich nehmen.

Vielleicht verstehen Sie nun, wieso Welpen aus eine kontrollierten und verantwortungsbewussten Aufzuchtstätte nicht zu Dumpingpreisen den Besitzer wechseln können.

Zuzüglich zum Kaufpreis verlangen wir eine Kaution für die sehr wichtige Röntgenuntersuchung (auf Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie) der jungen Hunde im Alter von 12-15 Monaten. Diese Untersuchung ist für die weitere Zucht unabdinglich; schliesslich möchte man ja wissen, ob die Verpaarung gelungen ist und es soll es ja auch in 10-20 Jahren noch gesunde Appenzeller geben. Sicherlich möchten auch Sie als Hundebesitzer wissen, ob ihr Hund gesund und “normal belastbar” ist. Die Kaution zahlen wir zurück, wenn der Hund entsprechend untersucht wurde und das Ergebnis seitens der Gutachterin des Zuchtverbandes bestätigt wurde.

Weitere Infos zum Thema ”Was kosten Rassehund-Welpen“ finden sie unter nebenstehendem Link zu Yellopet, Deutschlands grösstem, fachkompetenten Hunde-Portal:

”Geht es nicht doch billiger?”

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Wer jetzt trotz der vielen Hinweise und Erläuterungen immer noch grübelt und der Meinung ist, es muss doch irgendwie "billiger" gehen, dem lege ich meine persönliche Meinung an Herz, sowie die Erkenntnis des englischen Sozialphilosophen John Ruskin. Bitte klicken sie auf das nebenstehende Bild:

Meinung
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