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Mia spannte uns mit Ihrer Läufigkeit diesmal sehr auf die Folter; ihre sonst regelmässige Läufigkeit verzögerte sich dieses Jahr etwas. Am 23.03.08 war es dann endlich so weit!
Nach den ersten Progesterontests machten wir uns dann Ende März auf den Weg ins knapp 300 km entfernte Spital am Pyhrn in Oberösterreich, zum Deckrüden ”Charlie von der Grünen Ach” und dessen Besitzern, der Familie Kreutzhuber. Charlie hatten wir bereits Ende 2007 besucht und bei der Familie Kreutzhuber auf dem Singerskoglerhof (www.singerskogel.at) einige schöne Urlaubstage verbracht.
Uns war wohl bewusst, dass bis zum optimalen Deckzeitpunkt und den so genannten ”Stehtagen” noch einige Tage ins Land ziehen würden. Also wunderten wir uns auch nicht, dass Charlie und Mia sich in den ersten Tagen sehr wenig füreinander interessierten. Charlie und Mia spielten gelegentlich miteinander und rannten über die Wiesen; ab und zu verbellte Mia Charlie lautstark, aber mehr Interesse bestand nicht.
Als die beiden allerdings auch nach mehreren Tagen sehr wenig Interesse füreinander zeigten, wunderten wir uns alle sehr. Charlie hatte ja auch schon einige Male erfolgreich gedeckt... Ich beschloss, einen Tierarzt in Österreich aufzusuchen, der sich mit Läufigkeit / Hundezucht usw. auskennt und der auch einen Progesterontest sowie einen Abstrich machen konnte. Das war gar nicht so einfach. Nach langer Suche und vielen Telefonaten mit meinem Lebensgefährten Oliver, der zu Hause in Deutschland geblieben war, hatten wir dann eine sehr nette Tierärztin im Österreichischen Wels ausfindig gemacht, die die erforderlichen Untersuchungen durchführen konnte. Die Tierärztin meinte, dass Mia kurz vor dem optimalen Deckzeitpunkt sein müsste, und fand es auch sehr merkwürdig, dass die beiden Hunde sich nach wie vor so gar nicht füreinander interessierten.
Am nächsten Tag hatten die beiden Hunde immer noch kein Interesse aneinander. Charlies Besitzer meinte, dass wir probeweise doch einfach mal zum Nachbarsrüden gehen sollten, um herauszufinden, ob er und Mia mehr Interesse aneinander haben. Das haben wir dann auch ausprobiert - und siehe da - die beiden fanden sich toll und haben sofort miteinander geflirtet€.
Eine tierärztliche Untersuchung später, kamen wir dann - zusammen mit unserer Tierärztin zu dem Entschluss, dass Charlie und Mia sich wohl ”nicht riechen” können. Das kommt zwar in der Hundewelt relativ selten, aber dennoch gelegentlich vor. Die Suche nach einem anderen, für Mia geeigneten Gatten stand also auf dem Plan.
Da ich bei der Rüdenwahl bereits mehrere Rüden in Erwägung gezogen und mich über diese informiert hatte, musste ich wenigstens nicht ganz von vorne anfangen. Ich wühlte in meinen Notizen, überprüfte sämtliche Paarungsmöglichkeiten und schnell kam ich auf einen Rüden, der mir schon immer gut gefiel: Ayko-Max von den Borkenbergen (Rufname Max). Ein stattlicher Rüde, kräftiger Typ, eben ein wunderschöner, typischer Appenzeller, der auch von den Inzucht- und HD-Werten super zu Mia passt.
Wir nahmen also Kontakt zur Züchterin von Ayko-Max (Elke Loer in Dülmen) und zu den Besitzern (Fam. Grieger in Wuppertal) auf. Und einige längere, aber sehr nette und aufschlussreiche Telefonate später stand es dann fest: Wir fahren nach Wuppertal! Nun liegen ja zwischen Österreich und Wuppertal einige Kilometer - genauer gesagt fast 1.000 km - aber was tut man nicht alles, um einen geeigneten Rüden für seine Hündin zu finden ;-)
Nach langer Autofahrt (und vielen Pausen, damit sich Mia die Beine vertreten kann) kamen wir dann endlich an. Wenigstens mag Mia das Autofahren und ist es gewohnt auch längere Strecken zu fahren. Wir übernachteten in einem Hotel in Dortmund und fuhren gleich am nächsten Morgen zu einer Tierärztin, die uns von der Züchterin Elke Loer empfohlen wurde. Die Tierärztin machte wieder einen Progesterontest und einen Abstrich. Danach machten wir uns auf den Weg zum Deckrüden Max, um ihn mit seiner Familie vorab kennen zu lernen. Mia durfte an diesem Tag allerdings noch nicht zu Max. Dafür wollten wir erst die Ergebnisse des Tierarztbesuches abwarten.
Nachdem die Ergebnisse aus dem Labor da waren, gab uns die Tierärztin grünes Licht. Mia durfte zu Max. Die beiden fanden sich sofort sympathisch, spielten und tobten ausgelassen im Garten der Familie Grieger. Besonders der Gartenteich hatte es beiden angetan: beide Hunde waren fast nur am Wasser und nicht davon wegzubekommen (wir dachten schon fast, dass das eine Nachwuchszeugung im Wasser wird ;-) ).
Nach grösseren Umwegen hatten wir es dann doch noch geschafft:
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